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Das Rudel ist bei uns Möpsen ( die wir ja als Hunde vom Wolf doch irgendwie wohl abstammen sollen ) das, was bei den Menschen als Familie bezeichnet wird. Das Rudel ist somit auch das, was uns Geborgenheit und Wärme gibt, was uns nicht Angst und Bange werden lässt sondern wo wir uns wohl fühlen. Möchten und sollen und oft auch tun.

Vor einigen Monaten habe ich ein neues Frauchen bekommen und damit auch ein neues Rudel. Hier ist vieles anders. Nicht nur weil Frauchen und auch das Herrchen viel öfter zu Hause sind und ich nicht so allein bin, nein auch schon dadurch, dass da noch ein Kumpel ist, der vorher immer ganz allein war, wenn die Menschen nicht da waren. Auch darf ich hier sogar bei Oma und Opa in die Wohnung rein und bekomme immer viele Leckerlies. Das war in meinem alten Rudel anders. Dort gab es eine Frau Samtpfote, die noch mit bei mir wohnte. Aber keine Mopskumpel. Mit einem Mopskumpel kann man doch viel mehr unternehmen als mit einer Samtpfote. Wir machen auch sehr viel zusammen. Nicht nur beim Fressen (der teilt sogar sein Fressen mit mir) und beim Kuscheln. Jeden Tag gehen wir zusammen spazieren und können auch gemeinsam spielen. Aber Spike – so heißt nämlich der Kumpel – hat nicht immer Lust zum Toben und Spielen. Macht aber nix, dann spiele ich allein. Meist spielt dann Herrchen mit. Wenn wir spazieren gehen ist es so, dass wir auch jeden Tag andere Hunde treffen und kennen lernen. Manche von denen sind ja ganz nett und andere aber auch nicht. In meinem alten Rudel habe ich nie andere Hunde treffen können, denn ich durfte vom Hof nicht runter. Und lange Spaziergänge gab es auch nicht. Auch kommt uns oft die Casey besuchen, das ist ein kleines pfiffiges Maltesermädchen, die bringt dann ihr Frauchen und noch ein paar Menschenkinder mit. Das ist dann erst mal toll – da toben wir richtig doll.Vor allem wenn wir uns im Garten treffen. Dort können die Kinder und der Spike jetzt im Sommer im Pool baden. Ich kann viel entdecken und wir spielen auch verstecken und so.

Einer muss in einem Rudel ja immer aufpassen, damit dem Rudel nichts passiert. Das mache ich hier immer.  Bei jedem Geräusch, das ich nicht kenne oder mir verdächtig erscheint, schlage ich gleich an. So merken Frauchen und Herrchen gleich, dass ich ein guter Wächter bin. Herrchen sagt immer, dass ich das nicht muss. Aber ich mach das trotzdem, besser ist, denn einer muss ja nun mal aufpassen im Rudel. Spike macht sch meist keine Gedanken, der schläft und schnarcht immer tief und fest. Also bleibt die ganze Arbeit halt an mir hängen. Nur im Garten, da ist Spike der große Aufpasser – dabei kann einem in einem Garten gar nichts passieren. Das kenne ich von dem Rudel, wo ich vorher war. Nun bin ich aber schlafen wo man halt müde wirdeben auch viel drinnen und da hab ich schon mal Angst, vor allem wenn es draußen regnet und blitzt und donnert. Trotzdem hat das drin sein auch seine Vorteile. In jedem Zimmer gibt es ein Körbchen für mich und manchmal dann auch noch eines für Spike. Eigentlich könnten wir in jedem Körbchen sogar gemeinsam kuscheln, so groß sind die. Und sogar zwei richtige Höhlen haben wir hier, wo man sich toll verstecken kann. Auch sonst kann man sich hier hinlegen wo man will und kann auch schlafen wann man will. Man wird dafür niemals ausgeschimpft

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