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In der Nacht von gestern zu heute wurden wir von einem gut 3 Stunden andauernden Gewitter heim gesucht. Irgendwie kam die Schlechtwetterfront wohl nicht so recht über die Oder, denn es regnete, blitzte und donnerte sich bei uns regelrecht ab. Die dabei vom Himmel herab geflossenen Wassermassen, kamen einem tropischen Regenguss äußerst nahe.
Solche extremen Wetterereignisse sind nicht nur für Menschen oftmals mit einem panischen Angst-Erlebnis verknüpft. Eine solche drei Stunden andauernde Panik erlebten wir in dieser Nacht bei unserer Mopsdame Lilly.

Während in derartigen Situationen unser Mopsrüde die möglichst körperliche NäheLilly hat Angst zu Frauchen oder Herrchen sucht oder sich in eine der vorhandenen beiden Mopshöhlen zurück zieht, drehte Lilly in dieser Nacht drei Stunden lang frei. Sie rannte von Zimmer zu Zimmer, um dort bei jedem Blitz, gen hell erleuchtetem Fenster zu bellen und dann dies im kommenden Zimmer, bei dem auf den Blitz folgenden Donner erneut zu tun. Um Lilly zu beruhigen, versuchte ich es mit hinter den Ohren, Nacken und Bauch kraulen sowie guten Worten – ohne jeden Erfolg jedoch. Hielt ich in meinem Arm fest, so hechelte sie panisch und bei jedem Gewitterschlag sprang Lilly auf und begann ihre Panikrunde erneut. Zwischendurch peitschte der Gewittersturm den Regen gegen unsere Fensterscheiben, was Lilly zu starkem Hecheln und gelegentlichem Bellen veranlasste. Es war gerade so, als müsse sie unbedingt die Wohnung gegen das nächtliche Sommergewitter verteidigen.

Zugegeben, es war ein recht extremes Sommergewitter. Zum weiteren sind auch nicht alle Möpse gleich, ebenso wie wir Menschen ja unterschiedlich sind. Aber ein solches Verhalten eines Mopses finde ich schon ein wenig auffällig. Lilly lebt nun 6 Monate und somit den ersten Sommer bei uns. Weder von ihr noch von ihren Vorbesitzern konnten wir bisher in Erfahrung bringen, wie sie die Sommer zuvor erlebte.

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