Am Ende war es nur eine Woche

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frontcover_Die Spike StoryEs ist jetzt eine Woche her, als es los ging: Bei unserem Spike kam aus dem Maul und der kleinen Mopsnase Wasser und Erbrochenes. Spike kollabierte und es begannen 48 Stunden, in denen wir gemeinsam mit unserem Tierarzt, um das Leben des kleinen Vierpfotlers rangen. 48 Stunden voller Tränen, Bangen und sehr wenig Schlaf, in denen Spike so gut wie überhaupt nicht reagierte, kaum ansprechbar war,  Nahrung und Wasser über lange Strecken verweigerte. Eine Zeit, in der auch unsere Mopsdame Lilly vor Sorge sehr gestresst war.

Es folgte eine Woche mit zwei Plänen zur Stabilisierung von Spikes Zustand. Eine Woche mit wenig Schlaf, aber mit einen Ende, für das sich alles gelohnt hat: Spike ist „über’n Berg“, er ist aber nicht vollkommen Gesund. Richtig Gesund wird er wohl nie sein, aber er beginnt wieder gemeinsam mit seiner Freundin Lilly mopsfidel zu sein. In einiger Zeit, wird es nur eine Woche gewesen sein. Eine unter vielen. Eine Woche aber, in der sich vieles (ver)änderte.

Und ist der Plan auch gut gelungen

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verträgt er dennoch Änderungen. – Wer kennt diesen Spruch nicht auch. Es ist ja auch viel Wahrheit darin. Im Projektmanagement und Controlling würde man nun vom Monitoring sprechen und dem daraus resultierenden sogenannten Nachsteuern.

Klar, Spike wird langsam wieder mopsig frech: Er bellt den Autos nach, versucht mir, den Fisch oder die Wurst von der Stulle zu stibitzen, er kommt uns entgegen, wenn wir zur Wohnungstür herein kommen. Was auf den ersten Blick ja toll aussieht, ist es eventuell auch nur auf diesem ersten Blick. Auf dem zweiten Blick, also dem hinter die Kulissen, sieht das dann durchaus etwas anders aus: Er spuckt und bricht erneut Schleim. Er beginnt erneut zu husten. Dinge also, die er tat, bevor er am Samstag kollabierte. Mit anderen Worten also, die „Lockerungen“, die es in den vergangenen Stunden gab [Wassernapf steht wieder so, dass es erreichbar ist; es gibt auch mal ein kleines Leckerli, etc] müssen relativiert und zum Teil wieder aufgehoben werden. In jedem Fall muss Hund und vor allem Mensch, sich an die erstellten Pläne strikt halten. Aufregung und Stress [auch Freude ist durchaus auch Stress, obwohl ein positiver] gilt es möglichst vollkommen zu vermeiden.

Nicht unbedingt einfach, wenn man „ganz nebenbei“ auch noch Präsenz-arbeiten geht. Punktuelles Homeoffice ist im allgemeinen ja noch immer nur für Eliten vorbehalten. Nicht ganz so einfach auch, wenn Frau Mops nicht immer versteht, dass einige Einschränkungen auch für sie gelten, obwohl sie doch gar nicht krank ist.

Pläne zur Rettung eines Steuerzahlers

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Nachdem wir nun gut 24 Stunden und mehr darum gerungen haben, unseren kleinen Mopsjungen nicht in den Hundehimmel reisen zu lassen, erinnerte heute Post von unserer Stadtverwaltung daran, was ein Hund in Deutschland indirekt ist: Steuerzahler. So wie wir Menschen eben auch. Für unsere beiden Möpse bedeutet das im Jahr 160 Euro an städtischen Einnahmen.

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Die Hoffnung stirbt immer zuletzt

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Zum Ende des vergangenen Jahres, kurz vor Weihnachten also, ging es erneut los. Die Demodex-Milben haben offenbar diesmal ganze Arbeit im Körper dieses kleinen Kerls geleistet. Die Medikamente brachten diesmal nur ein wenig Erfolg. Das verloren gegangene Fell, begann wieder zu wachsen. Aber im gleichen „Atemzuge“ sozusagen, begann auch Spike weniger zu fressen und sich dafür mehr zu erbrechen.
Nicht das er sein Fressen jedesmal wieder hinaus befördert hätte, das Erbrochene war immer in der Hauptsache Schleim gewesen. Zuerst grün bis gelb, dann zunehmend weiß, zuletzt jedoch immer mehr ins braune gehend. Er wollte wenigstens noch immer sein Fressen. Auch gestern war es so noch gewesen.
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… und es geht nun wieder los …

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Spiky konnte nicht mehr richtig laufen. er hatte sich offenbar selbst wieder einmal außer „Gefecht“ gesetzt, als er einem kleinen Jungen hinterher rennen wollte, weil dieser ihn nicht gestreichelt hatte. Das Ende der Leine war sehr schnell erreicht, die Wiese mit vielen Grasbüscheln besetzt und daher nicht sehr eben – knacks, und humpeln somit das Ergebnis. Gewöhnlich ist eine solche Sache innerhalb von ein bis zwei Tagen vorbei. Diesmal aber nicht und so ging es zum Tierarzt.

Seit einigen Wochen sind uns bereits rosa gefärbte Stellen vor allem unter den kleinen Mops-Achseln aufgefallen. Hier und da lies sich bereits auch wieder ein Fellbüschel komplett abnehmen. Wir brachten es zumeist mit „Mopsraufereien“ in Verbindung, denn die bleiben zwischen Lilly und Spiky nicht aus, wenn es ums Fressen geht. Lilly bringt es zum Beispiel fertig, Spike so lange aufs Maul zu schauen, bis dem das Fressen zum Teil dort wieder entrinnt. Danach stürzt sie sich regelrecht auf das von Spike erbrochene, um es sogleich gierig aufzuschlecken, ohne das Spike dazu auch nur die Spur einer Chance bekommen könnte. Dagegen wehrt sich dann auch ein kleiner Mopsmann einmal.

Hin und wieder gibt es also ein wenig Stress im Hause von Mops und Möpsin. Ob das aber dazu geführt hat, dass sich die Demodex-Milben wieder rasant vermehrt haben? Egal, sie führen auf jeden Fall erneut ihr unheilvolles Dasein. Beim Tierarzt jedenfalls sind die kleinen Pickel-Nester erkannt worden, die wir nur zu gut noch aus jener Zeit kennen, als Spike vollkommen ohne Fell war. Das ist lange her, er war damals gerade 6 Monate, heute ist er 6 und ein halbes Jahr alt.
Heute haben wir aber gegenüber damals einen entscheidenden  Vorteil: Wir kennen bereits „den Feind“🙂 und kennen auch die Waffen, mit welchen wir ihn zur Strecke bringen können. Genau jene wurden sogleich dann auch beschafft. Nicht alle waren jedoch sogleich verfügbar, weitere kommen also in dieser Woche noch hinzu. Futterzusätze, Tabletten und Tinkturen – gemeinsam mit einer  (seit Monaten erfolgen) Futterumstellung und ~reduktion, werden nun den Demodex-Milben erneut den Garaus machen.

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